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Der Goldhamster

Der Goldhamster ist ein ca. 11cm langer (Körperlänge, sie sind also deutlich größer als eine Maus), etwas plumper Bursche, der um 1930 aus Kleinasien zu uns gekommen ist - deshalb auch die korrektere Bezeichnung "Syrischer Goldhamster".

Goldhamster

Alle Goldhamster (weltweit gibt es mehrere Millionen, allein bei uns in Deutschland schätzt man ihre Zahl auf ca. 1 Million) stammen aus Zucht in Menschenobhut und wären gar nicht in der Lage, in Freiheit zu überleben. Das hellbraune, goldene Fell ist beim gesunden Tier glatt und glänzend - genau wie die großen Knopfaugen. Unterseitig sind die hübschen Gesellen weißlich. Die kleinen Hamster - sie haben mit unserem einheimischen, mitterweile sehr seltenen Feldhamster wenig zu tun - unterscheiden sich von anderen mäuseartigen Nagetieren durch ihren kurzen Schwanz.

Männlein und Weiblein kann man übrigens recht gut auseinanderhalten: Die Männer haben ein sichtbar "ausgebeultes" Körperende, während die Weibchen so eine Beule nicht haben. Sie sollten übrigens besser nur ein Einzeltier pflegen: Wie alle Hamster sind auch Goldhamster ausgesprochene Einzelgänger, die sich nur zur Paarung zusammenfinden und ansonsten ihr Revier gegen Artgenossen aggressiv verteidigen.

Goldhamster sind nacht- bzw. dämmerungsaktiv und können dann allerlei Krach machen, wenn sie geschickt durch ihr Gehege turnen und das Holzkistchen, das Sie als Schlafplatz in den Käfig gestellt haben, von einer Seite zur anderen räumen. Sie sind eben neugierig und gesunde Tiere sind auch sehr aktiv.

Den Tag verträumen sie allerdings meistens in ihrem Schlafhäuschen. Wenn Sie etwas von dem Tier haben wollen und es gerne mal beobachten, dann ist ein nicht so heller Standort vorteilhaft. Aber bitte nicht auf der Heizung, neben dem Fernseher (Strahlung und hohe, für Menschen nicht wahrnehmbare Töne, die viele Haustiere aber unter Dauerstress setzen) oder in die Zugluft.

Um die Tiere fit zu halten, benutzt man in den immer (!) zu kleinen Käfigen (bevorzugt Ganzmetallkäfige aus dem Fachhandel, Hamster sind Nagetiere!) gerne Laufräder ("Hamsterrolle"), in denen sie stundenlang laufen und sich dabei offenbar wohl fühlen. Natürlich ist es auch möglich, den Goldhamstern freien Auslauf im Zimmer zu geben, zumindest wenn Ihre Katze gerade nicht da ist.

Zu fressen gibt es neben dem üblichen Fertigfutter aus dem Fachgeschäft häufig ein Stück frische Möhre oder Apfel; das deckt nicht nur den Flüssigkeitsbedarf, sondern sorgt auch für ein paar Vitamine, die sich andere Tiere gerne durch ein Sonnenbad holen. Gerne werden auch Nüsse, Körner von Sonnenblumen und Kürbis, Brot und Mais genommen.

Bei richtiger Pflege und Ernährung werden Sie mehrere Jahre an Ihrem Hamster Freude haben: Die Tiere kommen mit den bei uns üblichen Temperaturen gut zurecht, die Geruchsbelästigung ist bei sachgemäßer Haltung gering und es gibt auch keine Probleme mit dem Vermieter. Auch im Urlaub wird sich relativ leicht ein Pfleger finden lassen - wenn Sie das Tierchen nicht sogar mitnehmen können.

 
 
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