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Der Kanarienvogel

Die Kanarienvögel sind - nach dem Wellensittich - die in Menschenobhut am weitesten verbreiteten Heimvögel - zumindest in Deutschland.

Brütender Kanarienvogel

Die Tiere sind etwa sperlingsgroß und in ihrer klassischen Zuchtform rein gelb, eben "kanarienvogel-gelb".
Heutzutage allerdings bevölkern zahllose Varianten von sog. Gestaltskanarien (Positurkanarien) bzw. Farbkanarien die Käfige und Volieren:

Gestaltskanaris sind Züchtungen, deren äussere Form z.T. kaum noch an Kanarienvögel erinnert, z.B. Kreaturen mit überlangen Beinen oder verdrehten Flügeln, extrem große oder welche mit Locken und Häubchen. Als Heimtiere finden sich diese Wesen aber selten.

Bei den Farbkanaris geht es den Züchtern um unterschiedliche Spielarten bei der Gefiederfärbung. Am beliebtesten sind orangerote Farbkanaris, die ursprünglich durch die Einkreuzung des nahe verwandten Kapuzenzeisigs aus Südamerika (bes. Venezuela) entstanden sind.

Den Ursprung und die wichtigste Zuchtrichtung stellen aber zweifellos die Gesangskanarien dar, die meistens gelb oder wildfarben gescheckt sind. Da gibt es z.B. "Harzer Roller" oder "Belgische Wasserschläger" u.v.a.m. Es werden genauste Unterscheidungen gemacht und die Gesangswettbewerbe haben in einigen Gegenden nicht nur eine lange Tradition, sondern sind auch im 21. Jhdt. noch aktuell.

Der Gesang der Kanarienvögel sollte nicht nur ein schlichtes "Trillern" sein, sondern verschiedene Arten des Glucksens und Rollens, des Trillerns und sich Überschlagen beinhalten. Der Gesang mancher Tiere erinnert deutlich an das Schlagen einer Nachtigal - aber wer weiss heutzutage schon, wie eine Nachtigal klingt?

Haltung und Pflege, Ernährung und Zucht des Kanarienvogels sind recht einfach: Die Quälerei in zu kleinen Käfigen - früher hielt man solche Vögel in Käfigen, die nicht größer waren, als Ihr Toaster - werden Sie den Tieren bitte nicht antun. Die Mindestkäfiggröße für ein ordentlich gehaltenes Pärchen beträgt 80 Zentimeter Länge bei 40 Zentimeter Breite und Höhe.

Der Käfig soll an einem hellen und ruhigen Platz aufgestellt werden, wo er vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt ist. Ideal ist es natürlich, wenn Sie dem Vogel täglich ein paar Stunden Freiflug gewähren können - die Tiere gewöhnen sich schnell daran, freiwillig in den Käfig zurückzukehren, solange nur dort Wasser und Futter gereicht werden. Wie alle Finken baden sie gerne, es muss immer frisches Wasser zur Verfügung stehen.

Wichtig ist überhaupt eine gute Sauberkeit; zweimal pro Woche sollten Sie neuen Vogelsand einfüllen. Ein hohes Mass an Sauberkeit und für Sie schneller Reinigung erreichen Sie, wenn Sie sich aus einer Zeitungsdruckerei unbedrucktes Zeitungspapier holen - es ist immer genügend da, das sonst in den Müll wandert. Das Papier legen Sie passgenau auf den Käfigboden und erst dann kommt der Vogelsand darauf. Das Papier saugt evtl. Feuchtigkeit auf und Sie müssen den Käfig auch nicht so oft auswaschen.

Ein Problem bei der Kanarienhaltung stellen die oft überlangen Krallen dar. Wie Sie damit fertig werden, können Sie auf der Seite "Vogelgesundheit" lesen.

Die Ernährung macht keinerlei Schwierigkeiten:
Die handelsübliche Körnerfuttermischung sollten Sie aber unbedingt bereichern durch gekeimte Körner (Weizen, Hafer) und frisches Ergänzungsfutter wie Vogelmiere und Apfelstückchen. Speisereste inkl. Kuchen etc. gehören in keinen Ziervogelkäfig, vielleicht mit Ausnahme von reinem Bisquitteig.

Bei guter Pflege sollte Ihr Kanarienvogel etwa 10 bis 12, vielleicht sogar 15 Jahre alt werden.

Wenn Sie soviel Spass an der Vogelhaltung finden, dass Sie sich 'mal an die Vermehrung wagen wollen, dann holen Sie sich die Informationen bitte auf unserer Seite "Vogelzucht"

 
 

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