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Was ist bei der Haltung von Katzen zu beachten?

Katzen sind nicht nur verschmust, sondern auch aufmerksam und wachsam

Katzen gelten als Individualisten. Sie "stromern" gerne und lassen sich kaum Vorschriften machen. Das ist nicht anders, als bei ihren großen Verwandten in freier Natur: Auch sie sind Einzelgänger; nur wenige Arten leben zumindest zeitweilig in kleinen Rudeln (z.B. Löwen). Aber auch Katzen sind sehr anschmiegsam und erwarten viel Zuwendung - allerdings immer nur dann, wenn ihnen selbst danach zumute ist.

 

"Hunde haben Herrchen oder Frauchen - Katzen haben Personal."
Sie werden bei einer Katze mit Befehlen selten etwas erreichen: Der Mensch ist Nahrungsspender und gibt ihr eine Unterkunft, eine sichere "Höhle" - deshalb ist sie bei ihm. Wenn Sie das nicht tun, wird die Katze schnell verwildern.

Der Individualismus der Katze hat aber auch seine Vorteile, denn Sie werden normalerweise auch weniger Stress haben, wenn Sie die Katze 'mal alleine lassen müssen: Sie leidet nicht so unter der Einsamkeit, wie z.B. Hunde, die dann oft völlig verstört sind. Solange die beiden Bedingungen - Nahrung und sichere Behausung - erfüllt sind, wird die Katze unter Ihrer (kurzzeitigen) Abwesenheit nicht besonders leiden.

Die Betreuung während des Urlaubs - Katzen sollten nur in Ausnahmenfällen mitgenommen werden - kann dann jemand übernehmen, den die Katze kennt. Natürlich ist es auch möglich, das Tier in eine Katzenpension zu geben, aber das wird auch bei sorgfältiger Auswahl einer solchen Katzenpension für die Katze immer mit erheblichem Stress verbunden sein.

Stärker noch als Hunde sind Katzen reine Fleisch- und Fischfresser und die Ernährung mit Reis u.ä. ist nicht artgerecht.

Junges Kätzchen

In der Regel sind Katzen ziemlich wasserscheu. Sie können aber durchaus schwimmen und einige wilde Arten machen das sogar ausgesprochen gerne, wie z.B. die asiatische Fischkatze (Prionailurus viverrinus) und alle Arten des Tigers (Panthera tigris).
> mehr über Grosskatzen unter Großkatzen.de

Sie sind meist ziemlich verschmust und eine Katzenfamilie (meist ja weniger erwünscht, denn: Wohin mit dem Nachwuchs?) ist einfach nur reizend.

 

Katzendamen sind gute Mütter - und sie sind auch gerne Mutter. Bitte überlegen Sie gleich zu Beginn Ihrer Laufbahn als Katzenpfleger, wie Sie es mit dem Nachwuchs halten wollen. Es ist völlig unmöglich, die kleinen Katzen dann auszusetzen, wenn auch der oder die letzte Bekannte mit einem Katzenbaby versorgt ist. So hübsch kleine Kätzchen auch sind - verzichten Sie drauf, sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Tierarzt.

Katzen pflegen ihre Krallen - gerne und ausgiebig an Ihren Möbeln. Im Unterschied zu Hunden lernen sie schnell, ihren Kot an bestimmten Plätzen abzusetzen - eine diesbezügliche Belästigung lässt sich recht gut steuern. Auch der Geruch hält sich in Grenzen, wenn man sich gute Katzenstreu aus dem Fachhandel besorgt.

Sowie die Katze es an dieser Reinlichkeit fehlen lässt, ist etwas nicht in Ordnung und Sie sollten sich sofort darum kümmern. Der Tierarzt kann feststellen, ob es sich um einen organischen Schaden handelt. Wenn nicht, ist es wahrscheinlich, dass die sensiblen Tiere sich z.B. an Veränderungen in ihrem Umfeld stören. Typische Fälle sind eine neue Person oder ein weiteres Tier im Haushalt. Oft gefällt ihr auch die Katzentoilette nicht, sei es der Standort oder die Einstreu oder eine mangelnde Grösse.

Ein Problem, dass Sie vor der Anschaffung einer Katze klären sollten, ist eine mögliche Allergie Ihrer Familienangehörigen oder auch der wichtigsten Freunde (Man spricht meistens von Katzenhaarallergie, tatsächlich ist es eine Allergie gegen bestimmte Eiweiss-Stoffe im Speichel der Katzen): Trotz einer lieben Katze kann es einsam werden, wenn die Freunde wegbleiben . . .

"Die Katze lässt das Mausen nicht" und auch andere Beutetiere - z.B. Vögel - nimmt sie gerne. Allerdings sind bei Katzen Spezialisierungen zu erkennen, die wohl (von der Mutter) anerzogen sind. Wenn Sie eine Katze haben, die auf Vögel geht, werden Sie ihr das nicht abgewöhnen können.

Graue Perserkatze

Man kann den Jagderfolg verringern, indem man der Hauskatze ein Glöckchen umhängt, wodurch sie von den Beutetieren früher erkannt wird. Das galt eine Zeitlang als eine gute Möglichkeit, wird aber heute von den meisten Katzenfreunden abgelehnt:

Es ist anzunehmen, dass das ständige Gebimmel für die Katzen mit ihren empfindlichen Ohren eine ziemliche Quälerei ist.

 

Aber einfach mit der Schulter zucken und sagen: "Das ist nun mal die Natur, wenn die die Katze junge Vögel fängt", kann für einen Tierfreund auch keine Lösung sein. Denn die vielen Katzen, die es in vielen Gärten gibt, sind nun mal nicht "Natur", sondern menschengemacht.

Früher gab es die Regelung, dass Katzen in der Zeit von Mitte. April bis Mitte August nicht unbeaufsichtigt ins Freie gelassen werden durften. Vielleicht war diese Regelung gar nicht so schlecht - man kann sich ja freiwillig daran halten.

Ausserdem wird sich der Jagdtrieb in Grenzen halten, wenn Sie die Katze richtig ernähren. Dazu gehören unbedingt auch unverdauliche Ballaststoffe wie Haare und Federn - immer nur das leichtverdauliche Tierfutter aus der Dose ist zwar bequem, aber nicht ausreichend.

Einige Katzenrassen allerdings sind kaum dazu zu bewegen, aus dem gemütlichen Sofa aufzustehen. Und auf die Jagd gehen? Nein danke. Die bekannteste dieser Katzenrassen ist die Perserkatze (s. Foto). Sie sieht mit ihrem langen, seidigen Fell sehr dekorativ aus, ist aber nach Meinung des Verfassers trotzdem lange nicht so attraktiv, wie die Feld-, Wald- und Wiesenkatze, die wir ganz oben abgebildet haben und der man das Jagdfieber geradezu ansieht.

   

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