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Was ist bei der Haltung von Ratten, Goldhamster, Kaninchen und dergl. zu beachten?

Diese Tiere sind vor allem bei Kindern sehr beliebt: Sie gelten als preiswerte Anfängertiere, sind kuschelig und ein toller Teddy-Ersatz. Aber auch diese scheinbar einfachen Tiere sind Lebewesen und erfordern ein grosses Verantwortungsbewusstsein der Halter. Sie sind bei weitem nicht so anspruchslos, wie manche Menschen denken.

Goldhamster

Zweifellos ist es ein Vorteil, dass diese Arten sich i.d.R. gut dazu eignen, auch ausserhalb des Geheges bzw. Käfigs in der Wohnung herumzulaufen (wobei vor allem Goldhamster nicht selten totgetreten werden).

Ratten und Mäuse sind wohl am unempfindlichsten gegen überbordende kindliche Zärtlichkeit; Goldhamster haben oft keine grosse Lebenserwartung und sind schwieriger zu pflegen, als man zunächst denkt. Alle diese Tierarten können sich allerdings kaum wehren, wenn sie falsch angefasst werden - Tiere sind nun mal kein Spielzeug!

Kleinnager erreichen ein Alter von 6 bis 8 Jahren - sie leben also wahrscheinlich bzw. hoffentlich noch, wenn Ihr Kind sich längst für ganz andere Dinge interessiert . . .

Günstig ist die Futtersituation: Der Handel hält jede Menge Spezialfutter zur Verfügung, das den Tieren meistens auch gut bekommt, zumindest solange es frisch ist.

Eine Ergänzung des handelsüblichen Trockenfutters durch frisches Obst und Gemüse ist allerdings unabdingbar.

Die meisten dieser Nagetiere sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Das nächtliche Gepolter kann die Familienstimmung gelegentlich etwas trüben. Unangenehmer ist die Geruchsbelästigung, die auch bei gut gehaltenen Tieren kaum zu vermeiden ist.

Kaninchen und Meerschweinchen eignen sich auch zu einer Haltung im Garten bzw. längeren Ausflügen in den Garten: Es reicht ein Gehege aus Kükendraht, vielleicht 1 x 2 Meter gross, in das man die Nager tagsüber bei schönem Wetter setzen kann. Solche Gehege sollten so konstruiert sein, dass man sie problemlos versetzen kann: Ihre Schützlinge bekommen immer frisches Grün und werden es Ihnen mit guter Gesundheit danken.

Der grösste Nachteil besteht in der Tendenz, sich sehr schnell und erfolgreich zu vermehren - und Einzelhaltung ist doch auch keine echte Alternative. Die Schulkameraden sind schnell alle beliefert und die Abgabe als Futtertiere (z.B. an Schlangenhalter) fällt den meisten Menschen natürlich auch schwer (und hat eigentlich auch rechtlich sehr enge Grenzen).

Die zu erwartende zahlreiche Nachkommenschaft ist ein Problem, das Sie unbedingt vor der Anschaffung der kleinen Nager berücksichtigen sollten. Meerschweinchen werden nun mal ganz schnell zu Mehr-Schweinchen . . .

Von den Fällen abgesehen, dass sich Ihr Kind ein solches Tier nur deshalb wünscht, weil es in der Schulklasse gerade in Mode ist, können durch die Haltung solcher Tiere gute und stabile Wurzeln zu wirklicher Tierliebe gelegt werden.

   

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