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Scorpione

Scorpione sind interessante Tiere, die sich in den Terrarien zunehmender Beliebtheit erfreuen. Es sind weder Insekten noch Krebse, sondern sie gehören in die Verwandtschaft der Spinnen und haben - wie diese - 4 Paar Laufbeine und am Kopf zwei Scherenbeine ("Pedipalpen"), die als Fang- und Grabwerkzeuge dienen.

Skorpion

Die meisten Arten - es gibt wohl weit über 1000, die sicherlich auch noch nicht alle beschrieben und erforscht sind - sind ca. 6 - 8 cm lang, es gibt aber auch deutlich grössere: Der Kaiserskorpion (Pandinus imperator) wird problemlos doppelt so gross und es soll Exemplare geben, die 20 und 25 , angeblich sogar bis annähernd 30 cm lang werden (Das ist dann etwa die Grösse eines Blattes Schreibpapier!) Die kleinsten Arten sind weniger als 1 cm lang.
Scorpione können recht alt werden: Kaiserskorpione bringen es auf bis zu 15 Jahre.

Skorpion-Lebensraum

Vorkommen im Freiland:
In freier Natur leben Skorpione vorwiegend in sandigen oder steinigen Böden der Tropen und Subtropen, Wüsten und Halbwüsten: Nordafrika, der Nahe Osten und Mexiko (Baja California!) gelten als "Skorpion-Länder", aber auch in Südeuropa sind sie z.B. durch "Buthus occitanus", den Felsen- oder Feldskorpion vertreten.

Über ihr Vorkommen in Süddeutschland haben wir keine verlässlichen Angaben gefunden: Es gibt seriöse Quellen, die von Beobachtungen in Süddeutschland berichten und andere, die es genauso seriös bestreiten. Sicherlich gibt es aber in Süddeutschland, z.B. am Kaiserstuhl und in der Schäbischen Alb - Biotope und Klimate, die ein Vorkommen von Skorpionen für denkbar erachten lassen.

Unstrittig ist, dass sie in Großbritannien und Neuseeland eingeschleppt wurden und dort auch überleben können. Einige Arten halten sich als Kulturfolger in der Nähe menschlicher Behausungen auf und stellen dort durchaus eine Gefahr dar (s."Skorpione sind giftig")
In Südeuropa, aber auch schon in Österreich und der Schweiz, trifft man verschiedene Arten (insgesamt 9 Arten) der Gattung Euscorpius und Buthus occitanus an; sie gehören zu den kleineren Arten und ihr Stich ist schmerzhaft, aber normalerweise nicht lebensbedrohend.

     
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