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Der Wellensittich

Der Wellensittich ist wohl der am weitesten verbreitete Heimvogel überhaupt. Er ist ein munterer und bunter Geselle, der recht zahm wird.

Wellensittiche gehören zu den Papageien

Wellensittiche sind geradezu ideale Heimvögel für einsame Menschen; ihr Geplauder lässt sich mit etwas Glück und viel Geduld so virtuos entwickeln, dass man menschliche Wörter erkennt.

Man kann Wellensittichen problemlos Freiflug im Zimmer gewähren; sie lernen es schnell, in den Käfig zurück zu kehren

Die Ernährung des Wellensittichs ist recht einfach: Käufliches Körnerfutter wird ergänzt durch Kolbenhirse u.ä. Leckereien. Selbstverständlich gehören Obst und Grünzeug dazu und besonders gerne (vor allem während der Aufzucht von Jungen) gekeimte Sämereien.

Wellensittiche baden durchaus; wichtiger aber sind ihnen Sand- und Staubbäder.

 
Die blaue Wachshaut am Schnabel weist diesen Wellensittich als Männchen aus

Männchen und Weibchen lassen sich gut voneinander unterscheiden: Die wachsartige Haut über dem Schnabel ist beim Weibchen braun, beim Männchen aber leuchtend blau. Das abgebildete Tier ist also ein Männchen.

 

Die Art kommt in vielen Farbvarianten vor. In ihrer australischen Heimat sind die Tiere von der Grundfarbe her grün, in unseren Käfigen und Volieren finden wir aber praktisch alle Farben, bis auf Rot.

Züchter legen wert auf möglichst grosse Vögel mit regelmässigen Kehltupfen und einer hohen Stirn. Wenn Sie einfach nur Ihre Freude an den Tieren haben wollen, sollten Ihnen Zucht-Standards gleichgültig sein.

Alle Wellensittiche in Deutschland entstammen hiesigen Nachzuchten; sie müssen einen Fussring tragen. Irgendeine Haltungsgenehmigung ist für den privaten Halter nicht nötig.

Da die Tiere in freier Wildbahn sehr gesellig leben, sollten Sie wenigstens 2 Tiere anschaffen. Die Tiere werden trotzdem zutraulich; höchstens eine "Sprechausbildung" wird dadurch erschwert. Aber Wellensittiche plaudern sowieso derart vielfältig, dass es nie langweilig wird. Eher mal zu laut, denn ein gesunder Wellensittich kann wirklich ununterbrochen schwatzen.

Die Vermehrung im Käfig ist nicht sinnvoll; in der Voliere ist sie einfach und - sofern man nur seine Freunde haben will und keine Zuchtstandards erfüllen will - auch abwechslungsreich: Es kommen immer neue Farbvarianten, so dass die Vögel auch leicht individuell zu unterscheiden sind.

     

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